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Hüllen – ich bin so oder so…

 

Kinder [2-6]   Fotos monsun theater

Ein Stück für die Allerkleinsten mit viel Musik und Bewegung
   

Kissen und Hüllen sind Spielmaterial mit dem gespielt, experimentiert und getanzt wird. Die Hülle ist innen und außen. Was steckt dahinter? Was umhüllt sie? Ist sie leer oder gefüllt? Eine Hülle ist vieles: Ein Ort der Geborgenheit, ein Versteck, man kann dahinter Auftauchen und Abtauchen, ein Kleidungsstück. Der spielerische Umgang mit einer Hülle und die Verwandlung erzeugen Momente der Überraschung und Faszination. Alles kann mit dem Körper, Musik und Geräusch erzählt werden.

Eine Produktion des Kindertheaters BühneBumm. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

Foto
Simone Scardovelli

Spiel
Katrin Sagener

Musik
Krischa Weber

Kostüm & Bühne
Yvonne Marcour

Konzept
BühneBumm
Judith Mauch
Katrin Sagener

Regie
Gero Vierhuff
Antje Pfundtner

Sonntag
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09.02.2020
|
14:30 Uhr
 
Uraufführung  
       
       
VVK 10,40 € І 7,10 € · TK 10,50 € І 7,50 €
       
     

Pressestimmen:

Hamburger Abendblatt, Annette Stiekele, 10.02.2020

Von Kissenschlachten und einem gackernde Hüllenhuhn

Das neue Kinderstück „Hüllen“ der BühneBumm feierte im Monsun Theater Uraufführung: Eine besondere, feine kleine Produktion.
Hamburg.  Kissen sind etwas Tolles. Mit ihrem Inhalt, aber auch mit ihrem Kleid lässt sich allerlei Lustiges anstellen. In „Hüllen – ich bin so oder so...“, der neuen Produktion der BühneBumm, die in der Regie von Gero Vierhuff und Antje Pfundtner jetzt im Monsun Theater Uraufführung feierte, brauchen die kleinen Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren eine kleine Weile, um in die abstrakten Theaterwelten einzutauchen.
Dann aber steigen sie voll ein und bleiben dabei. Denn auf der Bühne steht Katrin Sagener und sucht erst einmal nach einem richtigen Ort, einem, der sich gut anfühlt, bevor so etwas wie Aktion stattfindet. Während sie den Raum abschreitet, knüllt sie Kissen zusammen, legt ein riesige Hülle zu einem Papierflieger auf den Boden oder füttert ein Kissen fressendes Monster.
Sanfte Gitarren- und Glockenspielklänge begleiten ihr Tun. Nebenbei erklärt sie, wie das mit Außen- und Innenwelten funktioniert. Dass ein Ei nach dem Verzehr in ihrem Magen landet. Dass sie in einer Wohnung in einem Haus lebt. Parallel werden ihre Kissen-Experimente immer wagemutiger. Mal knüllt sie die Hüllen zu einem gackernden Huhn zusammen, dann wieder verwandelt sie sich selbst in einem Stoffbezug in einen Vogel.

Nach knapp 40 Minuten hält es die jungen Zuschauer kaum noch auf ihren Sitzen

Es ist eine besondere, feine kleine Produktion des Kindertheaters BühneBumm, die ihr junges Publikum in gebremstem Tempo an die Erlebnis- und Erfahrungswelt des Theaters heranführt. Ohne dabei ein lineares Märchen zu erzählen, wohlgemerkt, sondern allein mit den Mitteln körperlicher Präsenz, Stimme und Bewegung. Das ist schon eine Herausforderung.

Und nach knapp 40 Minuten hält es die jungen Zuschauer kaum noch auf ihren Sitzen, aber das Stück ist mit dem verlöschenden Licht zum Glück noch nicht zu Ende. Denn Performerin Katrin Sagener hat noch einige Überraschungen parat. Neben bequemen Kissenwelten auch große aneinandernähte Hüllen, die sich zu einem tollen Tunnel formen, der unbedingt ausprobiert werden will.